Hamburg, 28. Juni 2010 – Die Medizintechnik unterliegt einem Prozess kontinuierlicher Evolution, um Diagnosen eindeutiger und Eingriffe sicherer zu machen. Neben der neuesten Technologie unterstützten Design und Funktionalität die Ärzte bei ihren Eingriffen.
Innovationen entstehen in der Medizintechnik oft durch das kontinuierliche Feedback von Ärzten. Ein intelligentes Design, das konsequent am Praxisalltag der Mediziner orientiert ist, sorgt für hohen Bedienkomfort und damit für sicheres Arbeiten. Neben der starken Technologieorientierung setzt Olympus auf den intensiven Austausch mit Kunden sowie auf Kooperationen mit führenden Forschungseinrichtungen, Universitäten und Kliniken. Anatomisches, physiologisches und psychologisches Wissen fließen in die Produktentwicklung ein, um die Arbeitsbedingen so weit und so individuell wie möglich an den Menschen anzupassen.
Im Vordergrund der Entwicklung stehen die Funktionalität und die sichere Nutzung durch den Anwender: Ein Instrument erfüllt erst dann die Ansprüche der Nutzer aus der Praxis, wenn es effizient und komfortabel eingesetzt werden kann und natürliche Bewegungsabläufe unterstützt. Dies reduziert Ermüdungserscheinungen und unterstützt die Mediziner bei der sicheren Anwendung.
Das Produktdesign wird konsequent an neue Operationstechniken angepasst. Ein Beispiel hierfür ist die LESS Chirurgie (Laparo-Endoscopic Single-Site Surgery), also endoskopische Eingriffe durch einen einzigen Zugang. Die für diese neue Operationsmethode speziell entwickelten HiQ LS Handinstrumente sind doppelt abgewinkelt und nutzen so mit ihrer geschwungenen Schaftform optimal den geringen Platz. Das erlaubt ein ähnliches Operieren wie bei Standard-Laparoskopien und ist damit genauso einfach von Ärzten zu lernen und anzuwenden – und bietet alle Vorteile der neuen Operationstechnik.
Die Instrumente von Olympus werden regelmäßig für ihre Ergonomie mit den wichtigsten Designpreisen, darunter der Red Dot Design Award, der IF Design Award und der Good Design Award, ausgezeichnet.
Auch individuelle Kundenwünsche werden von Olympus erfüllt: Das Technical Solution Centre konzentriert sich darauf entsprechend dem Kundenwunsch maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und zu produzieren.
Mit seiner Systemlösung ENDOALPHA optimiert Olympus die Ergonomie im gesamten Operationssaal. Jeder neue OP wird individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten und in enger Zusammenarbeit von Chirurgen, OP-Team und Management sowie Architekten und ENDOALPHA Projekt-Managern geplant und realisiert.
Der OP wird durch die Installation der medizinischen Geräte auf Deckenversorgungseinheiten den hohen Ansprüchen an einen ergonomischen Arbeitsplatz gerecht. Stolperfallen durch herumliegende Kabel gehören der Vergangenheit an. Alle wichtigen Geräteeinstellungen werden übersichtlich am zentralen Display angezeigt.
Die Geräte lassen sich durch die Platzierung an der Decke für jede OP bequem und schnell in die optimale Position für den operierenden Arzt und das gesamte OP-Team bringen. Das sichert eine optimale Ausrichtung sowie eine maximale Bewegungsfreiheit und führt zu geringeren Ermüdungserscheinungen während der Operation.
ENDOALPHA ist eine visionäre Lösung für die zentrale Steuerung, Kommunikation und Dokumentation. Damit kann der Arzt sämtliche medizinischen Geräte sowie periphere Systeme im Operationssaal zentral steuern, wichtige Informationen direkt am OP-Tisch aufrufen und sich weltweit per Videotelefonie austauschen. Um sich den neuen Herausforderungen in der Medizin zu stellen, kombiniert ENDOALPHA modernste Technologien mit einfacher Handhabung und revolutioniert so die medizinischen Abläufe und Behandlungen – zum Wohle von Patienten, Ärzten und Krankenhausmanagement.